Der sechste Lebensmonat Ihres Babys

Alle wichtigen Veränderungen rund um den sechsten Lebensmonat

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Mit sechs Monaten durchlebt Ihr Baby eine spannende Entwicklungsphase. Für viele Eltern ist die Zeit zwischen dem sechsten und zwölften Lebensmonat besonders aufregend, denn das Baby wirkt nun nicht mehr wie ein Neugeborenes, sondern beginnt, immer mehr wie ein kleines Kind auszusehen. Schauen wir uns gemeinsam an, welche Veränderungen im 6. Monat anstehen und welche Aktivitäten zu dieser Phase passen.


Psychomotorische Entwicklung mit sechs Monaten fördern

Jedes Kind entwickelt sich in seinem eigenen Tempo. Rund um den sechsten Monat macht Ihr Baby jedoch meist einen der wichtigsten Entwicklungsschritte seines ersten Lebensjahres: Es beginnt, selbstständig zu sitzen. Anfangs benötigt es dabei noch etwas Unterstützung, zum Beispiel durch ein Stillkissen, das sich gut als Rückenstütze eignet. Was die motorischen Fähigkeiten betrifft, beginnt Ihr Baby im 6. Monat, die Dreidimensionalität von Gegenständen zu begreifen. Es nimmt Dinge in die Hand, dreht und wendet sie und erkundet sie auch mit dem Mund. Typische Bewegungen eines sechs Monate alten Babys:

  • Es robbt vorwärts und beginnt, Nacken und Rücken nach oben zu drücken
  • Es sitzt selbstständig oder mit etwas Unterstützung
  • greift gezielt nach Gegenständen, hält sie mit den Fingern fest und wechselt sie von einer Hand in die andere
  • Es rollt sich auf beide Seiten

Was kann ein sechs Monate altes Baby

Manche Babys bewegen sich in dieser Zeit schon in kleinen Etappen vorwärts, indem sie sich über den Boden ziehen. Das ist der Beginn des Krabbelns. Sie sind dabei in der Lage, kleine Hindernisse wie Kissen oder Wickelauflagen zu überwinden. Deshalb ist es besonders wichtig, Ihr Baby niemals unbeaufsichtigt auf einer erhöhten Fläche liegen zu lassen und Ihre Wohnung kindgerecht zu gestalten .

Besonders spannend findet Ihr Baby jetzt das Gesicht von Mama und Papa. Es wird versuchen, Haare, Ohrringe oder Ketten zu ertasten, das sorgt für viel Spaß und Unterhaltung.

In dieser Phase beginnt außerdem ein ganz neues Spiel: eine lange Abfolge von Lauten wie „bababababa“ oder „lalalalala“. Dies ist die sogenannte Lallphase, eine wichtige Vorbereitung auf die Sprachentwicklung. Sprechen Sie mit Ihrem Kind, wiederholen Sie die Laute, verwenden Sie einfache Worte mit klarer Aussprache und begleiten Sie Ihre Sprache gerne auch mit Gesten oder Gebärden. So unterstützen Sie sein Sprachverständnis und helfen beim Merken neuer Begriffe.

Spielzeuge für Babys mit sechs Monaten

In diesem Alter ist es wichtig, Spielzeuge bereitzuhalten, die gut in der Hand liegen. Sie sollten weder zu klein sein, sodass sie komplett in den Mund gesteckt werden könnten, noch zu groß, um sie greifen zu können.

Besonders geeignet sind erste Spielzeuge mit Lichtern, Geräuschen oder Tasten zum Drücken wie das Zahlen Farmbuch oder das Smiley Smartphone. Sobald Ihr Baby selbstständig sitzen kann, sind auch einfache Bausteine und Stapelspiele empfehlenswert, zum Beispiel der Ringturm oder das 2in1 Stapelbecher.

Wachstum und Entwicklungsschritte im sechsten Monat

Beikoststart: Was Ihr Baby im 6. Monat essen kann

Ein großer Meilenstein im 6. Monat ist die Einführung von halbflüssiger oder fester Nahrung. Zunächst wird sie als Ergänzung zum Stillen oder zur Flaschennahrung gegeben, später kann sie diese schrittweise ersetzen. Vom Löffel zu essen, gemeinsam mit Mama und Papa am Tisch zu sitzen und neue Geschmäcker und Konsistenzen zu entdecken – all das sind wichtige Schritte, die Geduld und Zeit brauchen.

Wenn die ersten Zähnchen kommen

Ein weiteres Ereignis, das in diesem Monat beginnen kann, ist das Durchbrechen der ersten Zähne. Das ist für viele Eltern ein freudiger Moment, kann für das Baby aber auch mit Unwohlsein oder Unruhe verbunden sein.

Schlafverhalten im 6. Monat: Was sich jetzt verändert

Auch der Schlaf verändert sich in dieser Phase. Ihr Kind schläft nicht mehr so viel wie in den ersten Monaten. Besonders tagsüber werden die Schlafphasen kürzer: meist ein kurzes Nickerchen am Vormittag und ein längerer Mittagsschlaf. Manche Babys schlafen zusätzlich am späten Nachmittag noch einmal kurz, bis etwa zum ersten Geburtstag.